Deutsche Delegation zu den Special Olympics World Games 2019 verabschiedet

Frankfurt, 8. März 2019. Die 229 Personen umfassende Deutsche Delegation zu den Special Olympics World Games in Abu Dhabi (14.-21.03.2019) wurde heute am Frankfurter Flughafen offiziell verabschiedet. Special Olympics Deutschland (SOD) entsendet 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partner zu den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung.

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Ein kleiner Teil des Deutschen Judo Kader wird die Bundesrepublik in Abu Dhabi vertreten. Wer noch nie dabei war konnte in einem Auswahlverfahren auserwählt werden. Natürlich gehörte auch die Leistung dazu. Das Deutsche ID-Judo Team wird vom HeadCoach Alwin Brenner aus München angeführt. Mit dabei auch Teilnehmer der 1. WM – ID-Judo – Kader Judoka Andreas Gramsch und Jamin Sibelitz aus Hünxe, sowie einer der New Comer Top Athlet in +100kg Klasse „Sami Riner“ (sein Spitzname) aus München. Sami hat sich den zweiten Teil seines „Judo“ Namens ausgesucht, da er nicht nur aussieht wie der mehrfache Weltmeister im Judo, Teddy Riner aus Frankreich, sondern sich auch seinen Stil zu eigen gemachat hat. Der Weltmeister Teddy Riner, wäre bei soviel Verehrerinnen neidisch.

„Wir wünschen dem Team alles Gute und zahlreiche Medaillen“

Unmittelbar vor ihrem Abflug am Gate Z50 wünschten Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Gindra, Vizepräsident Sport Special Olympics Deutschland, und Tilman Reinshagen, Head of Ground Operations Hub Airlines Lufthansa Hub FRA, den Athletinnen und Athleten Erfolg. Bundesinnenminister Horst Seehofer sandte per Video seine Grüße und Wünsche an die Delegation.
SOD-Sportbotschafter Frank Busemann moderierte und gab gemeinsam mit Eintracht-Fußballprofi Sebastian Rode und Katrin Holtwick, Olympiateilnehmerin im Beachvolleyball und Mitglied der Delegationsleitung, Tipps von Sportler zu Sportler für so ein Großevent wie die Weltspiele.
„Wir wünschen den Athletinnen und Athleten eine erlebnisreiche und lebensfrohe Zeit und viel Erfolg bei den Weltspielen. Wir werden hier alle die Daumen drücken“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Wir sind sicher, dass das SOD-Team in Abu Dhabi Sportdeutschland hervorragend vertreten wird. Die Wettbewerbe in Abu Dhabi sind darüber hinaus eine gute Gelegenheit, Sportlerinnen und Sportler weltweit bereits jetzt zu den Weltspielen 2023 nach Berlin einzuladen. Schon heute freuen wir uns auf dieses ‚Heimspiel‘ von SOD in Berlin.“
Die Sportlerinnen und Sportler vom „Team SOD“ gehen in 18 Sportarten in Abu Dhabi und Dubai an den Start. Sie kommen aus Einrichtungen und Vereinen in 14 Bundesländern, ihnen stehen 52 Trainer zur Seite. SOD stellt in neun Sportarten Unified Teams, insgesamt sind 31 Sportlerinnen und Sportler ohne Behinderung als Partner dabei.
„Als die Delegation der Gastgeber für die nächsten Weltsommerspiele wollen wir im Verbund der 170 teilnehmenden Nationen die Weltspiele in Abu Dhabi aktiv mitgestalten“, so Thomas Gindra, Vizepräsident Sport von Special Olympics

Deutschland. „Alle Athletinnen, Athleten und Unified Partner sind sehr gut vorbereitet, voller Vorfreude und heute, unmittelbar vor dem Start, natürlich auch ein wenig aufgeregt. Ich bin sicher, dass ihnen ihre Vorhaben gut gelingen und wir sportlich noch hochwertigere Wettbewerbe als bisher erleben werden. Ein Schwerpunkt dieser Weltspiele wird Unified Sport sein, und hier wollen wir besondere Akzente für inklusiven Sport setzen, auch im Hinblick auf die Weltspiele Berlin 2023. Danke nochmal an das Bundesministerium des Innern, dass wir heute die bisher größte und sehr gut vorbereitete Delegation auf die Reise schicken können.“
Insgesamt nehmen an den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung ca. 7.000 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partner aus 170 Ländern teil. 2.500 Trainer betreuen die Aktiven, ca. 20.000 freiwillige Helfer unterstützen die Großveranstaltung.
Die Eröffnungsveranstaltung am Abend des 14. März, die Abschlussveranstaltung am 21. März, das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes®, ein internationaler Jugendkongress, ein umfangreiches Gäste – und das Familienprogramm gehören zur Agenda der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung.
Den sportlichen Wettbewerben vorangestellt ist das Host Town Programm zur Akklimatisierung, zum Kennenlernen der Gastregion und zum Trainieren. Das Team SOD wird nach der Ankunft in Dubai dann das Host Town Programm im Emirat Schardscha absolvieren.
Darauf freuen sich die drei „Gesichter des Teams SOD“. Schwimmerin Annika Schwab: „Wir wollen die Kultur kennenlernen, Spaß haben und gewinnen. Alle sollen gesund zurückkommen“. Kanu Unified-Partnerin Caroline Flegel: „Die Vorfreude ist wahnsinnig groß. Man kriegt eine Gänsehaut und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Fußballer Ralf Andrasch: „Ich will mein Bestes geben, schließlich spielen wir für Deutschland und jeder hier ist stolz drauf, sein Land zu vertreten.“